In der 1. Lesung am heutigen Tage sind mir drei wichtige Aspekte aufgefallen, die ich unbedingt erwähnen möchte, damit das Gesetz dahingehen in den nachfolgenden Verfahren ausgebessert wird.

1. Auch körperlich und psychische Gewalt sollte integriert werden. Die Folgen und Schädigungen sind hier im Gehirn identisch.

2. Kinder und Jugendliche sollten frei (!) entscheiden können, ob Sie aussagen möchte oder nicht. Daneben müssen bindungstheoretische Inhalte Berücksichtigung finden. Das Bindungssystem ist oft stärker als das Schutzsystem. Dies bedeutet z.B., dass Kinder den oder die Täter schützen (müssen).

3. In dem Dreiklang (insbesondere, weil das OEG derzeit versagt und der Fond auch zum Teil handlungsunfähig war), braucht es eine Integration einer Therapie orientiert am Bedarf. Betroffene werden hier zum Teil alleine gelassen und vermehrten Ängsten ausgesetzt, was eine Symptomverschlechterung nach sich zieht.

Ich halte es unbedingt für notwendig, dass Fachexperten/ Psychotraumatologen in die Beratung integriert werden und sich die Parteien hier beraten lassen. Wir stehen gerne zur Verfügung. Nur so kann ein umfassendes Gesetz gelingen.

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